Insight
Was kostet ein Imagefilm wirklich? Ein ehrlicher Überblick
17. Juli 2026
Es ist die Frage, die fast jeder stellt – und die kaum jemand laut ausspricht. Was kostet ein Imagefilm eigentlich? Wer eine Filmproduktion anfragt, bekommt selten eine klare Antwort. Stattdessen hört man: Es kommt drauf an. Das stimmt – aber es hilft nicht weiter. Wir versuchen es konkreter.
Warum die Preise so unterschiedlich sind
Ein Imagefilm kann 1.500 Euro kosten oder 50.000 Euro. Beides ist möglich – und beides kann gerechtfertigt sein. Der Unterschied liegt nicht immer in der Qualität, sondern im Umfang, in der Komplexität und darin, was hinter dem Preis steckt.
Ein einfaches Interview-Video mit einer Kamera, einem Drehtag und schnellem Schnitt ist etwas anderes als ein mehrtägiger Dreh mit Darstellerinnen, Location-Scout und aufwendiger Postproduktion. Beides kann ein Imagefilm sein. Beide Begriffe sagen noch nichts über den Preis aus.
Was den Preis wirklich bestimmt
Es gibt vier Faktoren, die den Aufwand – und damit den Preis – eines Films maßgeblich beeinflussen.
Erstens: Die Anzahl der Drehtage. Ein Tag mit einem Kameramann ist günstiger als drei Tage mit einem größeren Team. Schon hier kann der Preis um ein Vielfaches steigen.
Zweitens: Die Komplexität des Konzepts. Braucht es ein Drehbuch, Darstellerinnen, eine besondere Location, Luftaufnahmen? Jede Anforderung treibt den Aufwand hoch.
Drittens: Der Schnitt und die Postproduktion. Ein sauber geschnittenes Gespräch ist in wenigen Stunden fertig. Ein Film mit Musikuntermalung, Grafikanimationen, Color Grading und mehreren Versionen für verschiedene Kanäle ist ein mehrtägiges Projekt.
Viertens: Die Anzahl der Änderungsschleifen. Wer ohne klares Briefing anfragt und später mehrfach nachsteuert, zahlt mehr. Nicht weil jemand mehr verdienen will, sondern weil jede Runde Zeit kostet.
Was ein realistisches Budget ist
Für mittelständische Unternehmen, die erstmals einen Imagefilm oder Unternehmensfilm produzieren, bewegt sich ein realistisches Budget in der Regel zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Darin enthalten sind bei uns: Konzeptentwicklung, ein bis zwei Drehtage, Schnitt und Farbkorrektur sowie zwei Änderungsschleifen.
Kleinere Projekte – etwa ein Interview-Video oder ein kurzer Eventmitschnitt – können auch deutlich günstiger sein. Aufwändigere Produktionen liegen darüber.
Was wir grundsätzlich nicht machen: einen Preis nennen, der am Ende nicht stimmt. Wir arbeiten mit Paketpreisen. Vor dem ersten Drehtag wissen unsere Kunden, was das Projekt kostet – und dieser Preis gilt.
Was hinter dem Preis steckt
Ein günstiges Angebot kann eine gute Entscheidung sein – wenn die Erwartungen dazu passen. Ein teures Angebot kann ebenso eine gute Entscheidung sein – wenn der Mehrwert stimmt.
Was sich nicht lohnt: einen Film in Auftrag geben, ohne vorher genauso zu fragen: Was soll dieser Film bewirken? Wen soll er ansprechen? Wo wird er eingesetzt? Diese Fragen bestimmen, welches Budget sinnvoll ist – und welche Art von Film dafür entsteht.
Wir stellen diese Fragen immer am Anfang. Nicht um den Auftrag zu maximieren, sondern um sicherzustellen, dass das Ergebnis auch wirklich das tut, was es soll.
Fazit
Imagefilme kosten, was sie kosten müssen – abhängig davon, was sie leisten sollen. Transparenz über Preise ist keine Schwäche, sondern eine Grundlage für gute Zusammenarbeit. Wer weiß, was er bekommt, kann besser entscheiden.
Wenn ihr wissen wollt, was ein konkretes Projekt bei uns kosten würde: Wir berechnen das gerne – kostenlos und unverbindlich. Ein kurzes Gespräch genügt.
